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Ulrich unter Teck

- Geboren 1162 in dem kleinen Flecken Naborus am Fuß der Teck, im Staufferland, als Sohn eines Tagelöhners
- 1174 schloss er sich als 12 Jähriger einem Trupp Söldner an, die ihrerseits auf dem Weg zum Tross Friedrichs des I. unterwegs waren um bei seinem fünften Italienzug mitzuwirken. Dort wurde er als Trommler und Waffenknecht ausgebildet. Hier erhielt er auch von einem älteren Söldner seine ersten Schwertkampf-Lektionen.
- Mit diesem Söldnertrupp zog er auch nach dem Italienzug, der 1178 endete noch durch die Lande. Bis sich dieser dann wieder im Jahr 1184 dem sechsten Italienzug anschloss. Inzwischen war er ein vollwertiges Mitglied des Trupps geworden.
- Auf diesem sechsten Italienzug Barbarossas, von 1184 - 1186 lernte er in Italien auch eine junge, feurige, kleine Neapolitanerin kennen und lieben: Marissa.
- Leider war sie nicht bereit ihn ins Staufferland zu begleiten. Und da er sich ein Leben in Italien genauso wenig vorstellen konnte, trennten Sie sich nach einer leidenschaftlichen Nacht, und er zog mit seinem Söldnertrupp wieder nach Norden. .
- Im Jahr 1188 allerdings, als sich Barbarossa zum Kreuzzug aufmachte, schloss Ulrich sich seinen Mannen, auf persönliche Einladung von Friedrich dem I. an. Diesem war er durch seinen Mut und seine Unerschrockenheit bei dem letzen Italienfeldzug aufgefallen.
- Kurz vor seinem tragischen Tod im Fluss Saleph in Kleinasien anno 1190, schlug Barbarossa, Ulrich zum Ritter. Da es nur wenig Zeugen gab, und der Kaiser am darauffolgenden Tag im Saleph ertrank, wurde Ulrich die Ritterwürde leider nie offiziell zugesprochen und später auch von den anderen Rittern nicht anerkannt.
- Nach diesem unrühmlichen Ende des Kreuzzugs und der Demütigung durch die Ritter, die seinen Ritterschlag nicht anerkennen wollten, begann ein dunkles Kapitel in seinem Leben: Er wollte nach dieser doppelten Schande nicht mehr zum Söldner-Leben zurückkehren und begann einige andere Unzufriedene um sich zu scharen, die er beim Kreuzzug kennen gelernt hatte. Diese hatten sich von der Aussicht auf Ruhm und Geld blenden lassen, und waren nun natürlich auch bitter enttäuscht.
- Als Ulrich mit seinen Gefolgsleuten eine verlassene und halbverfallene kleine Burg zu seinem Wohnsitz erkor, begann seine Kariere als Raubritter. Sie überfielen Reisende, die sich unvorsichtigerweise mit wenig, oder gar keinem Geleitschutz, in die dichten Wälder am Rand der Schwäbischen Alb gewagt hatten, und raubten diese aus, bis aufs Hemd.
- Nach einigen Jahren solch wilden Lebens, traf er bei einer Reisegruppe die er angehalten hatte um sie auszurauben, wieder auf Marissa. Diese war mit den Reisenden unterwegs gewesen und hatte ihren gemeinsamen Sohn bei sich. Von dem Ulrich nichts gewusst hatte, da dieser 9 Monate nach dem er wieder nach Norden aufgebrochen war, geboren worden war.
- Von heute auf morgen hängte er die Raubritterei an den Nagel und zog mit ihr auf den leerstehenden Hof seiner Eltern in Naborus. Dort wurde dann auch bald der zweite Sohn der beiden geboren.
- Allerdings sind heutzutage im Jahre 1208 des Herrn, die beiden dort meist nur im Winter anzutreffen, wenn es auf den Straßen zu ungemütlich wird, da sie sich ansonsten immer mit Reisenden auf Fahrt befinden, wo sie sich Ihren Lebensunterhalt mit ihren Fertigkeiten und Talenten verdienen, und ihr gemeinsames, freies Leben genießen. Ulrich verdient sich seinen Lebensunterhalt, in dem er seine Schwertkünste, und seine Fertigkeiten auf der Trommel, gegen Bezahlung zur Verfügung stellt. Während Marissa auf ihre Weise zu ihrem Lebensunterhalt beiträgt.

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