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Marissa unter Teck

Marissa wurde im Jahre 1162 am Rande der lärmenden Hafenstadt Neapel in einer ärmlichen Hütte geboren. Schon als junges Mädchen wurde sie in einer Kaufmannsfamilie aus dem Stauferland gegeben.

So wuchs sie in Lucca als Gefährtin der kränklichen Tochter auf. lernte mit ihr Lesen, Schreiben und Handarbeiten. In der restlichen Zeit arbeitete sie als Magd im Haushalt mit..

Im Jahre 1174 des Herrn zogen die Staufer durch den Ort. Fasziniert beobachtete Marissa die fremdländischen Soldaten, bei denen bereits Jungen in ihrem Alter als Trommler und Knappen durch die Lande zogen.

Anno 1184 kamen wieder die Staufer durch den Ort. Nach dem täglichen Einkauf auf dem Markt begegnete Marissa zum ersten Mal, einem Söldner aus dem fernen Stauferland. Er vertrieb sich auf dem Markt die Zeit mit trommeln und singen von Weisen aus dem Heimatland. Als Marissa ihm in seine Muttersprache begeistert zurief, kamen beide ins Gespräch. Fasziniert von diesem Fremdling suchte sie immer wieder seine Nähe bis er dann wieder ohne sie aufbrach.

Doch diese Stelldicheins blieben nicht ohne Folgen. Nur die tiefe Verbundenheit mit der jüngsten Tochter des Hauses bewahrte sie davor, aus dem Haushalt verbannt zu werden. Doch als die Tochter des Kaufmanns verheiratet wurde, und sie ohnehin nur noch geduldet war, hielt sie nichts mehr. Sie entschloss sich ins ferne Stauferland zu ziehen und Ulrich zu suchen, der ihr so viel von seinem wilden, bergigen Heimatland erzählt hatte.

Eines Nachts schloss sie sich mit ihrem Kind, ins Stauferland ziehenden Spielleuten an. Dort. wollte sie nach Ulrich Ausschau halten.

Wie es der Zufall so wollte begegnete sie dort Ulrich wieder. Verbittert zog er mit einer wilden Horde durch die Lande. Statt den Spielmannszug, wie ursprünglich geplant, auszurauben, entschloss er sich mit Marissa auf den verlassenen Hof seiner Eltern sesshaft zu werden.

Aber immer wieder packte beide das Fernweh. Nachdem die Söhne selbst den Hof bewirtschaften konnten, schließen sich beide in den Sommermonaten Reisegruppen an. Verdingen sich mit allerlei Handwerk und Musik ihren Lebensunterhalt.

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