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Wir haben uns als Interessengemeinschaft 2002 unter dem Dach der Familienbildungsstätte Kircheim gegründet. Von ursprünglich drei Mittelalterbegeisterten sind wir mittlerweile auf zwölf Aktive angewachsen. Wir organisierten mehrmals ein mittelalterliches Lager mit Bogenschießen am Stadtfest in Kirchheim und seit 2 Jahren auch außerhalb unserer Gemeinde aktive Teilnehmer an Heerlagern und Mittelaltermärkten. Als loser Haufen aus Gleichgesinnten haben wir keine feste Struktur und genießen diese Ungezwungenheit auch. Wir haben uns im Zeitalter des frühen Mittelalters von 1000 bis 1280 angesiedelt ohne einen zu hohen Anspruch auf die viel strapazierte „Authentizität zu erheben. Auch sind wir nicht an eine bestimmte Region gebunden. Neben den Wildhütern und dem Gesinde der Herzöge Ullrich und Konrad von der Teck beherbergen wir auch einen Gastbandit aus dem hohen Norden (Wikinger) oder einen seltsamen Gesellen, der karierte Röcke trägt. Unserem Haufen liegt eher das einfache Volk mit seinem Leben und Leiden am Herzen. Neben dem Lagerleben wollen wir auch alte Handwerkstechniken durch „erlebte Geschichte selber ausprobieren und wiederbeleben. Mit  Sprache und Kultur, welcher Mächtige mit Wem und warum, beschäftigen wir uns vielleicht irgendwann mal, wenn wir Zeit dazu haben. Bis dahin arbeiten wir aber an der Vervollkommnung unserer Bekleidung, Gerätschaften und Lagerausrüstung. Je mehr Selbstgemachtes desto besser. Von der Kopfbedeckung bis zum Schuhwerk wird alles selbst hergestellt und diese Fertigkeiten auch untereinander ausgetauscht.

Das Ergebnis unserer Bemühungen der letzten 5 Jahre kann sich sehen lassen. Als Gruppe bieten wir auf den von uns aktiv besuchten Heerlagern neben kleinen handwerklichen Darstellungen einen Bogenschießstand mit selbstgefertigten Holzbögen und Pfeilen an (mit Kunstofffangnetzen als modernes Zugeständnis an die Sicherheit). Der Erlös aus solchen Aktionen (ehrlich gesagt sprechen wir lieber von einem Almosen für die darbende Landbevölkerung) wird ausschließlich für die Beschaffung von Lagerausrüstung verwendet. Vordringlich ist aber die ehrenamtliche Tätigkeit, dem interessiertem Besucher und Gast einen Eindruck der damaligen Zeit zu vermitteln und die Möglichkeit zu geben sich selbst beim Bogenschießen, Körbchen- oder Haarbänderflechen, Lederbeutel machen oder anderen kleinen handwerklichen Aktivitäten zu betätigen.

An einem „mittelalterlichen Marktwochenende leben wir zusammen, kochen und feiern gemeinsam am Feuer und genehmigen uns auch mal den einen oder anderen Krug vom Met und Wein.

Interessierte sind in unserem Kreis immer herzlich willkommen. Dabei entscheidet nur die persönliche Sympathie, der Nasenfaktor, die Schnarchlautstärke, die Schuhgröße und die hoffentlich große Portion an Spaß und Humor die man mitbringt.